Das Zielformat: die wichtigste Entscheidung
Der Format-Wähler bestimmt, als was Ihre Bilder herauskommen: PNG, JPG oder WebP. Die Wahl gilt für den gesamten Stapel und lässt sich jederzeit ändern – jede Änderung rechnet automatisch neu. WebP ist der vielseitigste Kompromiss: kleine Dateien bei Fotos, Transparenz wie PNG, Darstellung in allen modernen Browsern.
JPG wählen Sie, wenn die Bilder überall laufen müssen – auch auf alten Geräten und in spezieller Software. PNG ist richtig für Grafiken mit Text, Logos und überall dort, wo kein Pixel verändert werden darf. Merken Sie sich die Einbahnstraße: Von JPG nach PNG wird die Datei größer, ohne besser zu werden.
Der Qualitätsregler: Feintuning für JPG und WebP
Der Regler – einstellbar von 10 bis 100, Standard 90 – steuert bei JPG und WebP, wie stark komprimiert wird. Höhere Werte erhalten mehr Details bei größerer Datei, niedrigere Werte schrumpfen die Datei bei sichtbaren Abstrichen. Für Webseiten haben sich 80 bis 90 bewährt: spürbar kleiner als das Original, optisch praktisch identisch.
Bei PNG als Zielformat spielt der Regler für die Bildtreue keine Rolle – PNG arbeitet verlustfrei. Beobachten Sie die Ergebniskarten, während Sie den Regler bewegen: Sie sehen live, wie jede Stufe die Dateigröße verändert. So finden Sie den Sweet Spot für Ihren Zweck in Sekunden statt durch Herumprobieren.
Automatische Verarbeitung und Neuberechnung
Sobald Sie Bilder auswählen, startet die Umwandlung von selbst – es gibt bewusst keinen Start-Button, den man vergessen könnte. Ändern Sie danach Format oder Qualität, rechnet das Tool alle Bilder automatisch neu. Diese Live-Neuberechnung ist das wichtigste Produktivitätsmerkmal: Sie experimentieren in Sekunden mit Einstellungen, statt jeden Versuch manuell anzustoßen.
Beachten Sie bei großen Stapeln, dass die Neuberechnung einen Moment dauern kann – der Browser arbeitet dann spürbar. Warten Sie die Aktualisierung der Karten ab, bevor Sie die nächste Änderung vornehmen. So vergleichen Sie immer fertige Ergebnisse statt Zwischenstände.
Die Ergebniskarte richtig lesen
Jede Karte zeigt drei Kennzahlen: Originalgröße, neue Größe und Ersparnis in Prozent. Die Prozentzahl ist Ihr ehrlichster Indikator: Ein PNG-Foto, das als WebP 70 Prozent kleiner wird, war ein lohnender Kandidat; ein JPG, das als JPG nur 5 Prozent schrumpft, war bereits optimal. Negative Überraschungen gibt es auch: Wird eine Datei größer statt kleiner – etwa JPG nach PNG –, sehen Sie es hier sofort.
Nutzen Sie die Karten als Entscheidungshilfe, nicht nur als Statistik: Fällt eine Karte aus dem Rahmen, verarbeiten Sie dieses Bild einzeln mit anderen Einstellungen nach. Die Karten sagen Ihnen also nicht nur, was herauskam, sondern auch, wo sich ein zweiter Blick lohnt.
Häufige Fragen
Welches Zielformat soll ich wählen?
WebP fürs Web, JPG für maximale Kompatibilität, PNG für Grafiken mit Text und Transparenz. Die Karten zeigen die Wirkung sofort.
Was steuert der Qualitätsregler?
Den Kompromiss zwischen Dateigröße und Bildtreue bei JPG und WebP. Höhere Werte bedeuten schärfer, aber größer.
Was tun bei geringer Ersparnis auf der Karte?
Dann ist kaum mehr herauszuholen – die Datei war bereits optimal komprimiert. Wechseln Sie notfalls das Zielformat.
Rechnet das Tool automatisch neu?
Ja. Jede Änderung an Format oder Qualität rechnet alle Bilder des Stapels sofort neu – ganz ohne Button.