Bildskalierer Einstellungen: Modi & Optionen erklärt

Der Bildskalierer von CubTools kommt mit wenigen, aber präzisen Einstellungen aus. Hier erfahren Sie genau, was Prozent-Modus, Pixel-Modus, Seitenverhältnis-Sperre und Ausgabeformat bewirken.

2026-09-28 · 4 Min. Lesezeit

Der Prozent-Modus: relativ skalieren

Im Prozent-Modus geben Sie an, auf wie viel Prozent der Originalgröße jedes Bild skaliert wird – einstellbar von 5 bis 200 Prozent, Standard 50. Der Clou: Die Angabe gilt relativ pro Bild. Ein 4000-Pixel-Foto wird bei 50 Prozent zu 2000 Pixeln, ein 2000-Pixel-Bild zu 1000 – jedes Bild schrumpft proportional zu seiner eigenen Ausgangsgröße.

Das macht den Prozent-Modus ideal für gemischte Stapel: Zwanzig Fotos unterschiedlicher Auflösung werden in einem Durchgang handlich, ohne dass Sie ein einziges Maß kennen müssen. Werte über 100 Prozent vergrößern – das geht, kostet aber Schärfe, weil keine neuen Details entstehen. Bleiben Sie zum Verkleinern bei Werten unter 100.

Der Pixel-Modus: exakte Zielmaße

Im Pixel-Modus tragen Sie Breite oder Höhe in Pixeln ein – von 1 bis 12000. Hier zählt Präzision: 1920 Pixel für den Full-HD-Slider, 1200 für Webseiten-Bilder, 1080 für Social Media. Jedes Bild des Stapels erhält exakt die eingetragene Breite; die Höhe folgt automatisch, solange die Seitenverhältnis-Sperre aktiv ist.

Der Pixel-Modus ist Pflicht, wenn Systeme feste Maße vorschreiben – Shopsysteme, Portale, Druckdienstleister. Tipp: Legen Sie sich eine kleine Tabelle Ihrer Standardmaße an – Webseite, Newsletter, Social Media –, dann ist der Modus beim nächsten Mal in Sekunden eingestellt.

Die Seitenverhältnis-Sperre: Schutz vor Verzerrung

Die Sperre – standardmäßig aktiviert – koppelt Breite und Höhe: Ändern Sie eine Seite, passt sich die andere automatisch proportional an. So entstehen niemals gestreckte oder gestauchte Bilder, egal was Sie eintragen. Das ist der wichtigste Qualitätswächter des Tools und sollte nur in Ausnahmefällen ausgeschaltet werden.

Ausnahmefälle gibt es: Ein Banner braucht exakt 1200 mal 300 Pixel, ein Profilbild ein Quadrat. Dann schalten Sie die Sperre bewusst aus und tragen beide Maße ein – wohl wissend, dass das Bild dabei verzerrt oder beschnitten wirken kann. Für alle anderen Fälle gilt: Sperre an lassen.

Ausgabeformat und Ergebniskarten

Der Format-Wähler bestimmt, als was die skalierten Bilder herauskommen: PNG, JPG oder WebP. Die Skalierung selbst ist formatunabhängig – erst beim Speichern entscheidet das Format über Dateigröße und Treue. Faustregel: WebP für Webseiten-Bilder, JPG für maximale Kompatibilität, PNG für Grafiken mit Text.

Die Ergebniskarten zeigen pro Bild Originalmaße, neue Maße und Dateigröße – Ihre Kontrollzentrale. Stimmen die Pixelmaße überall mit Ihrem Ziel überein? Gibt es Ausreißer bei den Proportionen? Ein Blick auf die Karten pro Stapel genügt, um sicher zu veröffentlichen.

Häufige Fragen

Wann nutze ich Prozent, wann Pixel?

Prozent für relative Verkleinerung gemischter Stapel, Pixel für exakte Zielmaße nach Vorgabe – etwa 1200 px für Webseiten.

Ist die Seitenverhältnis-Sperre aktiv?

Ja, standardmäßig. Sie verhindert gestreckte oder gestauchte Bilder, indem sie die zweite Seite automatisch mit anpasst.

Was stelle ich beim Ausgabeformat ein?

Das Ausgabeformat – etwa WebP für kleine Dateien oder PNG für Grafiken mit Text. Die Skalierung selbst ist formatunabhängig.

Muss ich nach einer Änderung neu starten?

Ja. Jede Änderung an Modus, Wert oder Format rechnet alle Bilder des Stapels sofort neu – ganz ohne Button.

Ähnliche Anleitungen