Phase 1: sammeln und sortieren
Jeder gute Workflow beginnt vor dem Tool: Sammeln Sie alle Bilder eines Projekts – etwa alle Fotos eines Blogartikels – in einem Ordner und benennen Sie sie verständlich. Trennen Sie dabei Fotos von Grafiken mit Text: Beide Gruppen bekommen später unterschiedliche Einstellungen. Legen Sie außerdem einen Ordner für die Originale an, den Sie danach nicht mehr anfassen.
Diese fünf Minuten Sortierarbeit sparen später ein Vielfaches: Homogene Stapel lassen sich mit einer einzigen Einstellung verarbeiten, statt dass Sie pro Bild Kompromisse eingehen. Gleichzeitig dokumentiert die Ordnerstruktur, welche Bilder zusammengehören – hilfreich, wenn Sie Wochen später etwas nachliefern.
Phase 2: komprimieren mit System
Öffnen Sie den Bildkomprimierer und verarbeiten Sie zuerst Ihre Testgruppe: ein detailreiches, ein dunkles und ein helles Bild aus dem Stapel. Stellen Sie Qualität und Ausgabeformat ein – für Web-Fotos etwa 75 Prozent als WebP – und lassen Sie die automatische Neuberechnung arbeiten. Prüfen Sie die drei Ergebniskarten genau: Stimmen Größe und Qualität, verarbeiten Sie den Rest des Stapels mit denselben Einstellungen.
Laden Sie die Ergebnisse gesammelt als ZIP-Datei herunter und entpacken Sie sie in einen Projektordner. Die sprechenden Dateinamen aus Schritt eins zahlen sich jetzt aus: Sie sehen auf einen Blick, welches Ergebnis zu welchem Original gehört, ohne jede Datei einzeln öffnen zu müssen.
Phase 3: prüfen und veröffentlichen
Vor der Veröffentlichung kommt die Qualitätskontrolle: Öffnen Sie drei bis vier komprimierte Bilder in der tatsächlichen Zielgröße und vergleichen Sie sie mit den Originalen. Achten Sie auf Farbverläufe, feine Details und Textkanten. Nur was diesen Check besteht, geht online – Ausreißer komprimieren Sie einzeln mit angepassten Einstellungen neu.
Ersetzen Sie dann auf Ihrer Webseite die Originalbilder durch die komprimierten Versionen und messen Sie den Unterschied: Ein Geschwindigkeitstest vorher und nachher zeigt, was die Arbeit gebracht hat. Dokumentieren Sie Ihre bewährten Einstellungen – etwa „Blogfotos: WebP, 75 %“ – als Standard für das nächste Projekt. So wird aus dem Workflow eine Routine.
Schritte
- Bilder eines Projekts in einem Ordner sammeln, verständlich benennen, Fotos und Grafiken trennen.
- Originale in einem separaten Ordner sichern und nicht mehr anfassen.
- Bildkomprimierer auf cubtools.com öffnen, Testgruppe aus drei unterschiedlichen Bildern verarbeiten.
- Qualität (z. B. 75 %) und Ausgabeformat (z. B. WebP) einstellen, automatische Neuberechnung abwarten.
- Ergebniskarten der Testgruppe prüfen; bei Erfolg den gesamten Stapel mit denselben Einstellungen verarbeiten.
- Alle Ergebnisse als ZIP herunterladen und in den Projektordner entpacken.
- Stichproben in Zielgröße gegen die Originale prüfen, Ausreißer einzeln neu komprimieren und veröffentlichen.
Häufige Fragen
Wie lange dauert der Workflow pro Bildserie?
Wenige Minuten: Sortieren und Testeinstellung kosten die meiste Zeit, die eigentliche Komprimierung von 20 Bildern läuft in einem Durchgang.
Muss ich den Workflow für jedes Projekt wiederholen?
Nur die projektspezifischen Teile. Ihre bewährten Standardeinstellungen übernehmen Sie – nur neue Bildtypen testen Sie einmalig an.
Wo bewahre ich die Originale auf?
In einem separaten Ordner oder auf einer externen Festplatte – lesend anfassen war gestern, hier gilt: anfassen gar nicht, außer für eine Neu-Komprimierung.
Wie prüfe ich den Erfolg?
Durch Vorher-nachher-Vergleich der Ladezeit Ihrer Seite und stichprobenartigen Bildvergleich in Zielgröße.